Manchmal wird ein Elternteil für das Kind zum „Feind“. Das kann die Folge eines langanhaltenden Konflikts, von Manipulation, Angst oder Druck sein.
Häufiger jedoch ist es das Ergebnis von Entfremdung.
Wir erklären, wie das entsteht, was ein Loyalitätskonflikt (innerer Loyalitätskonflikt des Kindes) ist und was man dagegen tun kann. Ein Kind darf nicht zur Geisel der Erwachsenen werden.
Wenn Gefühle außer Kontrolle geraten, leiden alle.
Nicht selten begegnen wir Fällen von psychischem Druck, Kontrolle, Aggression und sogar Gewalt. Wir können das erkennen, benennen und einen Ausweg anbieten — ohne Schuldzuweisungen.
Ziel ist es, den Kreislauf der Angst zu durchbrechen und den Dialog zu beginnen.
Aggression, Kontrolle, Angst
Eltern sind auch nur Menschen.
Erschöpfung, Burnout, emotionale Verletzungen, Bindungsstörungen, Abhängigkeiten — all das wirkt sich auf das Kind aus.
Wir stellen keine Diagnosen. Aber wir helfen zu verstehen, wie sich das auf die Familie auswirkt — und Wege zu finden, wie es nicht weitergegeben wird.
Psychische Gesundheit der Eltern
In Familien mit Migrationsgeschichte entstehen zusätzliche Herausforderungen:
- Misstrauen gegenüber Institutionen;
- unterschiedliche Wertvorstellungen;
- Sprachbarrieren;
- kulturelle Erwartungen.
Wir verstehen diese Kontexte — weil wir selbst darin leben.Und wir können Brücken zwischen Kulturen bauen — damit das Kind beide Seiten nicht verliert. Viele Eltern stellen sich nicht die Frage: Was ist Erziehung überhaupt?
Oft glauben wir, es immer noch mit einem kleinen Kind zu tun zu haben — und merken nicht, wie sehr es schon herangewachsen ist. Wenn die schwierigen Fragen auftauchen und die Masken fallen, kann es zu spät sein.
Wir helfen, die eigene Elternrolle rechtzeitig neu zu denken.
Jedes Kind hat zwei Eltern. Niemand darf es zwingen, zwischen ihnen zu wählen.
Ein Kind ist weder Diplomat noch Richter noch Träger des Schmerzes eines Elternteils. Es ist ein Kind — und wir stellen es stets in den Mittelpunkt.
Oft ist unseren Klientinnen und Klienten nicht klar, welche Umgangs- und Betreuungsmodelle mit dem Kind möglich sind:
- Residenzmodell (das Kind lebt bei einem Elternteil, der andere hat Umgangstermine).
- Wechselmodell (annähernd gleiche Betreuungszeiten bei beiden Elternteilen).
- Sonderformen (besondere Modelle, z. B. eine reine Ferienregelung).
Wir erklären, wie das Jugendamt darauf blickt, wie ein Maßnahmenplan entsteht, welche Erwartungen bestehen und wie Risiken bewertet werden. Kultur, Sprache, Migration
Jugendamt und Umgangsmodelle